"Die LICHTGIPFEL": Heldin der Kindheit - Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“ berührt mich bis heute...

Vielleicht mag es manch geneigter LeserIn sentimental erscheinen, Kindheitshelden wiederaufleben zu lassen. Ist es aber ganz und gar nicht. Erinnerungen daran und damit verbundene wiederaufkommende positive Gefühle und Emotionen bereichern unser Erwachsenen-Dasein.

Damals in meiner Kindheit war Lesen noch viel mehr ein haptisches Erlebnis, E-Books sollten noch lange auf sich warten lassen… Nebenbei blättere ich im optisch etwas in die Jahre gekommenen Buch: „Ronja Räubertochter“. Erhalten hatte ich es als Weihnachtsgeschenk von meinen geliebten Großeltern. Und ich ahnte schon beim Auspacken, dass diesem Buch ein ganz besonderer Zauber inne wohnen würde.

Schon der grüne Umschlag mit der geheimnisvollen Waldszenerie, in der das dunkelhaarige wuschelköpfige Mädchen bloßfüßig mit Pfeil und Bogen umherstreift – verlieh mir Stärke. Ronja, die sich mutig selbst den bösesten Fabelwesen, den „Wilddruden“ stellte, als diese sie feststeckend im tiefen Schnee, attackierten, war eine Art Alter Ego für mich als kleines Mädchen. Ronja war schier furchtlos, voller Tatkraft und trotzdem sanft und höchst sensibel. Sie litt mit ihrem Vater Mathis, dem berüchtigten Räuberhauptmann und seinen Mannen, ganz besonders als der alte Glatzen-Per, eine Art Großvater-Ersatz für Ronja, starb. Und versuchte vergebens erste Liebesgefühle für Birk, den Sohn des verfeindeten Räuberhauptmannes Borka, zu unterdrücken…

Meiner Heldin Ronja Räubertochter verdanke ich unzählige wunderschöne Stunden in meiner Kindheit, sowohl beim (mehrmaligen) Lesen des Buches, als auch beim Imaginieren einzelner Szenen, was mir immer wieder in manch schwierigeren Situationen geholfen hat.

Imaginieren, dieses sich Hineinversetzen, Hineinfühlen und bildhafte Vorstellen von positiven Situationen oder Assoziationen, eine Form des Mentaltrainings, praktiziere ich bis heute.

Verhelfen auch Sie sich mit positiv assoziierten inneren Bildern zu mentalem Wohlbefinden?

Falls Sie nicht (mehr) wissen, wie das funktioniert: Erinnern Sie sich an die Helden Ihrer Kindheit…

 

„MENTAL-HEALTH-CHANGE“ Expertin für mentales Wohlbefinden, Daniela Leiminger

www.momentra.at

"Die LICHTGIPFEL": "Robin Hood" - der Held meiner Kindheit

Mein unangefochtener Held der Kindheit und frühen Jugend war „Robin Hood“. Jene englische sagenumwobene mittelalterliche Gestalt, welche mit seinen Gefährten im „Sherwood Forest“ gehaust haben soll. Seine raue, unkonventionelle, aber leider trotzdem kriminelle Form der „Umverteilungspolitik“ – es den Reichen, oder Habgierigen zu nehmen und den Armen zu geben – imponierte mir dermaßen, dass ich es mir im Volksschulalter nicht nehmen ließ, mich im Fasching als Robin Hood zu verkleiden:

Die hautenge beige-braune Leggings, Wildleder-Stiefeletten, ein weißes Hemd – vorne ähnlich einer Korsage mit Schnüren zu verschließen, die jagdgrüne mit Lederflicken versehene Filzjacke, der passende leicht spitz zulaufende Hut und nicht zuletzt der Köcher mit den wohlweislich stumpfen Pfeilen und dem legendären Bogen, eigens von meinem Opa angefertigt… Heute noch spüre ich, wie gut ich mich damit gefühlt habe:

Ich, ein kleines Mädchen mit der damals häufigen, topfähnlichen pagenkopfartigen Frisur, war der personifizierte Robin Hood im Dienste der Gerechtigkeit. Und gab einen ebensolchen ungewöhnlichen Blickfang auf der Faschingsveranstaltung meiner Volksschule. Immerhin bin ich bei manchen Freundinnen, die lieber die klassische Prinzessin gaben – auf einiges Unverständnis gestoßen.

 Wer oder wo sind denn die Robin Hoods, die Helden von heute?

 Sind es beispielsweise die Kämpfer für das bedingungslose Grundeinkommen?

 Was denken Sie?

 Haben auch Sie Erinnerungen an Ihre Helden/Heldinnen der Kindheit?

 

Ich freue mich auf Ihre Kommentare –

Ihre „MENTAL-HEALTH-CHANGE“ Expertin, Daniela Leiminger

www.momentra.at

"Die LICHTGIPFEL": Schauen Sie auf sich?

Wissen Sie überhaupt noch was Ihnen gut tut?

Oder gehören Sie eher zur Fraktion der kollektiven Selbstausbeuter?

Diese Fragen mögen Ihnen vielleicht provokant erscheinen, sind sie aber ganz und gar nicht – sondern eher Realität.

Sehr viele Menschen, das ist leider Fakt, bei Betrachtung der rasant steigenden Zahlen an mental-seelischen Beeinträchtigungen und psychischen Erkrankungen, schauen wohl oder übel zu wenig auf sich.

Liegt es möglicherweise unter anderem daran, dass Menschen zunehmend gar nicht mehr wissen, was ihnen gut tut?! Vor lauter überbordender beruflicher, familiärer und überhaupt, Aufgaben scheinen die eigenen Bedürfnisse immer weniger beachtet zu werden. Mit dem Ergebnis, diese gar nicht mehr definieren zu können. Das jedenfalls bemerke ich bei meinen Klienten immer mehr. Eine in diesem Zusammenhang zentrale Frage meinerseits ist:

Was machen Sie denn wirklich gerne?

 Nicht selten ernte ich dabei ratlose, überforderte Blicke, was an den hochwandernden Augenbrauen zu erkennen ist, noch bevor irgendeine Antwort kommt.

…Gedankenpause… angestrengtes Überlegen… Klienten geraten in eine Art Stressreaktion. Manche schießen schnell eine Pauschalantwort raus, oder das was sie denken, was ich gerne hören möchte.

Der altbekannte „Joker“ – grundsätzlich zu wenig Zeit zu haben, wird dabei immer wieder gerne ausgespielt. Nur den lasse ich nicht gelten. Wenig Zeit für sich zu haben, ist zwar ein primäres Problem, an dem „New-Work-Modelle“ arbeiten sollten und hoffentlich auch tun, um Arbeitszeiten zu verkürzen und Freizeit – „Quality Time“ zu erhöhen, doch davon unabhängig sollte jeder Mensch wissen, was ihm gut tut…

Und wieder echte Vorlieben, wenigstens zwei, drei aufzählen kann. Die wenigsten sind dazu auf Anhieb im Stande.

Das raus zu kitzeln, erfordert einiges an Fingerspitzengefühl. Was mir in den allermeisten Fällen dann doch glückt. Der erleichterte, freudige Gesichtsausdruck meiner Klienten ist so in gewisser Weise Lohn für beide Seiten und überträgt sich positiv.

 Drum frage ich noch einmal, etwas umformuliert:

Haben Sie sich heute schon etwas Gutes getan?

Ertappen auch Sie sich dabei, erstmal lange überlegen zu müssen, was Ihnen denn überhaupt gut tut…

 

"Die LICHTGIPFEL": Über die Heilkraft von Humor

DSC_1005JPGWann haben Sie das letzte Mal so richtig herzhaft gelacht?
Oder jemandem spontan ein Lächeln geschenkt?
Können Sie sich daran akkurat erinnern. Oder ist es vielleicht schon eine ganze Weile her?

Im oft hektischen, von allerlei Aufgaben überladenen (Berufs-) Alltag bleibt nicht selten wenig Zeit und Raum für die humorvollen Seiten des Lebens. Dabei ist Lachen für ein erfülltes Leben beinah so essentiell wie Essen und Trinken oder Lieben.
Manchmal ergibt sich eine Art Situationskomik, die einen zumindest schmunzeln lässt. Aber herzhaft aus vollem Halse lachen - sofern Sie nicht zur eher selteneren Spezies, der absolut auf der Sonnenseite Geborenen zählen - ist doch eher rar... Umso wichtiger ist es, sich dies bewusst zu machen. Und öfter mal zu lächeln und zu lachen. Das Schöne daran ist, es wird in den allermeisten Fällen erwidert und dupliziert.

Der Nutzen von Humor für unsere Gesundheit ist mittlerweile durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegbar:
So hat sich beispielsweise ein Berliner Krankenhaus damit befasst und herausgefunden, dass sich Schmerzen nicht nur durch empathisches, sondern insbesondere durch humorvolles Pflegepersonal günstig beeinflussen lassen.

In der Arbeitswelt trägt Humor unter anderem zu einem besseren Betriebsklima bei. Mitunter lassen sich sogar verhärtete Fronten dadurch aufweichen. Zudem fördert Humor die Kreativität - alte Probleme oder Themen erscheinen plötzlich in einem neuen Licht, und Lösungen werden generier- oder sichtbar.

In meinem neuesten Kurz-Mentaltraining "HEALING-HUMOR-EFFECTS" gehe ich mit speziellen Übungen auf dieses Thema ein. Im Zeitraum von ca. 60 min. erfahren Sie subsidiäre Möglichkeiten und Interventionen, in Sachen mehr Humor ins Leben, zu integrieren.

Hoffentlich haben Sie in nächster Zeit noch viel zu lachen... und schenken Sie wann immer es Ihnen möglich ist, Ihren Mitmenschen ein Lächeln. Es wirkt, bestimmt.

"Die LICHTGIPFEL": Skepsis über Bord werfen - den besonderen Spirit zulassen und "Magic-Moments" erleben.

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Kennen Sie das? Hin und wieder schleichen sich Skepsis, unspezifische Zweifel oder voreingenommene Ablehnung, ist ja manchmal durchaus legitim, in unser Denken. Neues oder Anderes könnte schließlich auch Unannehmlichkeiten mit sich bringen.
So geschehen bei der Straßenrad Weltmeisterschaft in Tirol, die gut eine Woche lang Tagesgeschehen bestimmend war. Vor allem spreche ich hier die stundenlangen täglichen Straßensperren an, Ortsansässige wissen, was ich meine und die zwangsläufig damit verbundenen Einschränkungen und Ärgernisse. 
Ja, ich gebe es zu, anfangs war ich auch skeptisch wie gar nicht so wenige Tirolerinnen und Tiroler... Und ja, sie hat mich schlussendlich beeindruckt - die Straßenrad WM 2018! Ein ganz besonderer Spirit umrahmte den Event.
Als Hobbyradlerin - vornehmlich offroad unterwegs - dachte ich erst, was soll eine Straßenrad WM in Tirol, dem alpinsten Bundesland Österreichs - der Wiege des Schisports. Noch dazu gesäumt von allerlei Widrigkeiten, wie die eingangs erwähnten Straßensperren... Geht gar nicht oder?! Und doch, es ging und wie! Zur Überraschung vieler ursprünglicher SkeptikerInnen entwickelte sich diese Großveranstaltung zu einem ganz besonderen Ereignis mitten im Herz der Alpen:

Freude,
Spannung,
Akzeptanz und Toleranz,
Neugierde,
Traum-Wetter,
miteinander statt gegeneinander
standen immer mehr im Vordergrund.

Beinah magische Momente waren die Belohnung...

Stellvertretend für eine weitere anfängliche Skeptikerin, erzähle ich kurz die Geschichte einer Geigenlehrerin aus Hötting - ein recht bergiger, steiler Stadtteil Innsbrucks mit Dorfcharakter und Teil der Rennstrecke.
Öffentliche Verkehrsmittel fuhren aufgrund der Straßensperren nur sehr eingeschränkt, so dass ihre SchülerInnen wohl nicht oder sehr schwer zum Unterricht kommen konnten. Was ihr selbstverständlich missfiel. Zudem war die ältere Dame kein Radsportfan... Und doch erfasste auch sie dieser spezielle Spirit. Eigenen Erzählungen zufolge, ließ sie kaum ein Rennen aus, motivierte die Athletinnen und Athleten an der nahen Rennstrecke fast täglich...